Vergleich von eBook Readern

Die Verkaufszahlen elektronischer Bücher haben 2010 erstmalig die Zahl der bei Amazon verkauften gedruckten Bücher überflügelt. Das eBook ist damit aus dem Nischenmarkt herausgetreten. Zum Lesen von eBooks gibt es einerseits spezielle Geräte, sogenannte eBook Reader, aber auch Software-Lösungen. Hier finden Sie einen Vergleich der verschiedenen Angebote.

eBooks lesen und sonst nichts

Ein speziell für das Lesen von elektronischen Büchern hergestellter eBook Reader ist kein multifunktionales Geräte, wie ein Tablet-PC oder Smartphone. Die meisten eBook Reader haben aber den Vorteil, dass der Bildschirm kein LCD ist, sondern ein sogenanntes elektronisches Papier. Solche Displays sind auch im hellsten Sonnenlicht lesbar, haben einen Kontrastumfang, der dem von Zeitungspapier mindestens gleicht und verbrauchen besonders wenig Strom. Den Unterschied sieht man zum Beispiel sehr schön beim Kindle Fire mit LCD, dessen Akku schon nach weniger als acht Stunden Betrieb leer ist, während eine Ladung bei Kindle eBook Readern mit eInk-Display bis zu zwei Monate hält. Elektronisches Papier enthält in jedem Pixel mehrere Farbstoffe (bei monochromen Displays Schwarz und Weiß) die mit Hilfe elektrischer Signale so verschoben werden können, dass jeweils die benötigte Farbe zu sehen ist. Strom wird meist nur zum Ändern des Bildinhalts gebraucht. Der Nachteil ist ein langsamerer Bildaufbau als beim LCD, was allerdings bei der Verwendung im eBook Reader nicht stört.

eBooks auf dem Tablet

Software-basierte eBook Reader sind als Apps für die gängigen Smartphone- und Tablet-PC-Betriebssysteme, aber zum Beispiel auch als Add-On für den Browser Firefox verfügbar. Die Software-Lösung hat den Vorteil, dass bereits vorhandene Geräte genutzt und damit Kosten eingespart werden können. Nachteilig ist die meist erheblich kürzere Akkulaufzeit, die schlechtere Lesbarkeit bei heller Beleuchtung und bei Smartphones zusätzlich das erheblich kleinere Display, das den Lesespaß beeinträchtigt.

Bildquelle: Anton Maltsev – Fotolia

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