Blogbeitrag: Die einzelnen Bauteile für einen kompletten PC
Der PC hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert. Viele Komponenten, die früher als Einsteckkarten eingebaut wurden sind in moderne Mainboards integriert und Erweiterungen werden immer seltener eingebaut sondern als externe Geräte angeschlossen. Außerdem setzen sich mobile Computer immer mehr durch, die prinzipiell nicht dafür gedacht sind, vom Endanwender geöffnet zu werden. Immer weniger Computer-Nutzer wissen daher, wie ein PC von innen aussieht.
Gehäuse, Leuchten und Lautsprecher
Obwohl sich der PC stark verändert hat, sind die Hauptbestandteile immer noch dieselben. Ein Desktop-PC hat zunächst einmal ein Gehäuse, zum größten Teil aus Metall um die elektromagnetische Strahlung abzuschirmen, mit einer Blende aus Kunststoff an der Vorderseite, in der neben einer unterschiedlich großen Zahl von Kontrolleuchten und Schaltern, Einschübe untergebracht sind. Hier werden hauptsächlich Laufwerke eingebaut, insbesondere solche, die von außen zugänglich sein müssen. Hinter der Frontblende sitzt meist auch der PC-Lautsprecher, der einfache Töne ausgeben kann – zum Beispiel die BIOS-Beep-Codes, die bestimmte Defekte der Hauptplatine anzeigen.
Die Hardware
Zumindest der linke Gehäusedeckel lässt sich mehr oder weniger leicht entfernen, da von dieser Seite die Oberseite des Mainboards, und damit die Erweiterungssteckplätze zugänglich sind. Die Hauptplatine wird mit der Unterseite an der rechten Gehäusewand befestigt, die dafür spezielle, genormte Befestigungsmöglichkeiten besitzt. Die Hauptplatine besitzt üblicherweise einen Sockel für die CPU. Die Lokalisierung dieses Bauteils ist nicht schwer, da es meist das Größte auf dem Mainboard ist. Der nächstwichtigste Bestandteil ist der Hauptspeicher. Hierfür finden sich auf dem Mainboard entsprechende RAM-Steckplätze, meist in der Nähe der CPU, wegen der Signal-Laufzeiten. RAM ist ein schneller aber teurer, und außerdem flüchtiger Speicher. Für die dauerhafte Speicherung von Daten verwendet man Massenspeicher wie zum Beispiel Festplatten.
Der Internetzugang
Das bisher zusammengestellte System ist zwar arbeitsfähig, aber wenig nützlich. Was noch fehlt sind die Eingabemöglichkeiten, die Anzeige und gegebenenfalls ein Netzwerkanschluss, der aber inzwischen auch standardmäßig in die Hauptplatine integriert ist. Grafikchips für die Ansteuerung von Monitoren sind zwar auf den meisten Mainboards inzwischen auch vorhanden, allerdings ist die Leistungsfähigkeit dieser Prozessoren so begrenzt, dass bei höheren Anforderungen an die Grafikleistung immer noch separate Grafikkarten eingesetzt werden. Tastaturen und Mäuse benutzen heute aber meist keine speziellen Anschlüsse mehr, sondern werden über USB angeschlossen. Da der normale PC-Lautsprecher nur Piepstöne von sich geben kann ist für Multimedia-Anwendungen noch eine Soundkarte notwendig, die bei modernen Mainboards aber auch zur Standardausstattung gehört. Das ist nicht nur für Gamer interessant, sondern auch, wenn man zum Beispiel einen Übersetzungsdienst für IT betreibt und sich die Tipparbeit durch eine Spracheingabe-Software abnehmen lassen will.
Quelle des Bildes: Andrey Khrobostov – Fotolia.com